Ja, zwingend. §540 Abs. 1 BGB regelt eindeutig: Ohne vorherige Erlaubnis deines Vermieters ist die Weitervermietung unzulässig. Das gilt für jede Form der gewerblichen Untervermietung, ob einzelne Büroräume oder die gesamte Fläche. Einen kompletten Überblick über den gesamten Prozess der gewerblichen Büro-Untervermietung findest du in unserem Hauptguide.
Im Unterschied zum Wohnraummietrecht (§553 BGB) gibt es im gewerblichen Mietrecht keinen gesetzlichen Anspruch auf Zustimmung. Dein Vermieter hat damit grundsätzlich mehr Spielraum bei der Entscheidung. Die Rechtsprechung verlangt aber, dass die Verweigerung nicht treuwidrig oder schikanös sein darf (§242 BGB). Enthält dein Mietvertrag keine abweichende Regelung, solltest du mit einem gut vorbereiteten Antrag argumentieren.
§540 BGB regelt die Grundlage für jede Untervermietung in Deutschland. Hier die wichtigsten Punkte.
Prüfe deinen Gewerbemietvertrag als ersten Schritt.
Es gibt vier typische Klausel-Varianten:
Mehr dazu, was dein Gewerbemietvertrag zur Untervermietung regelt, findest du im Vertrags-Guide.
Diese 5 Schritte zeigen dir, wie du die Zustimmung deines Vermieters zur Untervermietung einholst.
Such nach Klauseln zu Untervermietung, Gebrauchsüberlassung oder Drittüberlassung. Prüfe auch Nachträge und Ergänzungsvereinbarungen. Notiere den exakten Wortlaut.


Erstelle ein formelles Anschreiben an deinen Vermieter. Einfach und sicher mit unserer kostenlosen Muster-Vorlage und ohne Anmeldung.
Vermieter möchten wissen, wer einziehen soll. Mit unserer Vorlage kannst du je nach Fall zwischen zwei Versionen wählen: einer allgemeinen Anfrage oder einer Variante mit den konkreten Angaben zum Untermieter.
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Nutze in deinem Schreiben eine klare Frist von zwei bis vier Wochen. Das erhöht oft die Chance auf eine schnelle Rückmeldung und ist in unserer Vorlage bereits vorgesehen.
Bestehe auf einer unterschriebenen Erklärung oder zumindest einer Bestätigung per E-Mail. Eine mündliche Zusage reicht nicht. Bewahre die Genehmigung als Anlage zum Untermietvertrag auf.

Der Vermieter darf die Zustimmung zur Untervermietung nur aus wichtigem Grund ablehnen. Was als wichtiger Grund anerkannt wird, hat die Rechtsprechung über viele Jahre konkretisiert.
Im gewerblichen Mietrecht hat dein Vermieter mehr Spielraum bei der Ablehnung als im Wohnraum. Trotzdem muss er sachliche Gründe haben.
Hier deine Optionen:
Je weniger Rückfragen dein Vermieter hat, desto schneller die Entscheidung. Füge den Bonitätsnachweis direkt bei. Die kostenlose Muster-Vorlage auf SubOffice deckt alle Pflichtangaben ab.
Vermieter achten auf Bonität und Reputation. Ein etabliertes Unternehmen wird schneller genehmigt als ein frisch gegründetes Startup. Wenn möglich, leg eine kurze Firmenbeschreibung bei.
Wenn dein Untermieter den gleichen Nutzungszweck hat wie dein Hauptmietvertrag, gibt es weniger Bedenken. Weicht der Zweck ab, begründe im Antrag warum das für das Objekt unproblematisch ist.
Ruf deinen Vermieter an, bevor du den formellen Antrag schickst. Erklär die Situation vorab. In der Praxis führt persönlicher Kontakt deutlich häufiger zur Einigung als ein kalter Brief.
Ohne Frist priorisiert dein Vermieter deinen Antrag nicht. 2 bis 3 Wochen sind angemessen und üblich. Die Muster-Vorlage auf SubOffice enthält die Frist bereits vorformuliert.
Bitte deinen Vermieter nicht nur um Erlaubnis für einen konkreten Untermieter, sondern um eine generelle Zustimmung zur Untervermietung. Das spart dir bei jedem Mieterwechsel den erneuten Antrag.
Ja, zwingend. §540 Abs. 1 BGB: Ohne Erlaubnis ist die gewerbliche Untervermietung unzulässig. Ohne Genehmigung droht fristlose Kündigung (§543 BGB). Nutze unsere Muster-Vorlage für den Antrag.
Im Gewerbe hat der Vermieter mehr Spielraum als bei Wohnraum (§553 BGB), es gibt keinen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Zustimmung. Trotzdem darf er nicht willkürlich ablehnen. Ein persönliches Gespräch und ein seriöser Untermieter sind die besten Argumente.
Bei vollständigen Unterlagen rechne mit ein bis zwei Wochen. Bei unvollständigen Unterlagen kann es vier bis sechs Wochen dauern. Setze immer eine Antwortfrist von 2 bis 3 Wochen.
Fristlose Kündigung (§543 BGB), Verlust deines Mietrechts, Schadensersatzpflicht und ein anfechtbarer Untermietvertrag. Es gibt keinen Grund, dieses Risiko einzugehen. Die Zustimmung einzuholen dauert nur 2 bis 4 Wochen.
Ja, weiter oben auf dieser Seite findest du eine kostenlose Muster-Vorlage. Sie enthält alle Pflichtangaben: Untermieter-Daten, Nutzungszweck, Fläche, Dauer und Anlagen. Einfach kopieren und an deine Situation anpassen.